Vorstand
Der Vorstand wird gebildet von:
Landrat a. D. Berthold R. Gall, Vorsitzender
Dr. Johannes Latsch, Geschäftsführender Vorsitzender
Dr. Jürgen Ratzinger, Beisitzer
Bernhard Läpke, Beisitzer
Edgar Nebel, Beisitzer
Wolfgang Kollmeier, Beisitzer

Berthold R. Gall war von 1999 bis 2011 Landrat des Main-Taunus-Kreises. Er wurde 1947 in Flörsheim geboren. Im Beruf wechselte er zwischen freier Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. So war er Geschäftsführer bei der DG Immobilien Management und DG Anlage Gesellschaft sowie Gebietsleiter bei einer Tochtergesellschaft der Dyckerhoff Zementwerke AG. Vor seinem Amt als Landrat war er außerdem Bürgermeister der Stadt Bad Soden und der Gemeinde Sulzbach. Im Vorstand der Marshall-Gesellschaft ist er unter anderem für Kontakte in die Politik zuständig. Die Gründung dieser Gesellschaft geht maßgeblich auf seine Initiative zurück.

Dr. Johannes Latsch ist seit 2002 Pressereferent des Main-Taunus-Kreises und kümmert sich dort um die Kontakte nach Loudoun County. Er wurde 1964 in Bad Homburg geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Politologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Danach arbeitete er als Journalist für Zeitungen in Deutschland und der Schweiz, zuletzt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zudem veröffentlichte er reisejournalistische Bücher über Nordamerika und Afrika. Außerdem ist er Gastdozent für Krisenkommunikation an einer Bundesakademie. Im Vorstand der Marshall-Gesellschaft kümmert er sich unter anderem um die interne und externe Kommunikation sowie die Finanzen.

Dr. Jürgen Ratzinger betreut seit 2007 als Geschäftsführer bei der IHK Frankfurt am Main das Geschäftsfeld International. Geboren wurde Ratzinger 1966 in Kaufbeuren. Nach dem Studium begann der promovierte Volkswirt und gelernte Industriekaufmann seine Laufbahn beim ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München. Anschließend war er bei der Siemens AG in München im Vorstandsstab mit Aufgaben im Bereich Volkswirtschaft, Regierungskontakte und Verbandsinitiativen betraut, bevor er für das Unternehmen ein Verbindungs- und Projektbüro in Washington, DC leitete. Gemeinsam mit Bernhard Läpke ist er im Vorstand der Marshall-Gesellschaft für Wirtschaftskontakte zuständig.

Bernhard Läpke ist selbstständiger Unternehmensberater in Bad Soden. Geboren wurde er 1945 in Rehburg/Niedersachsen. Zunächst leitete der Dipl. Ing. der Elektrotechnik den Kundendienst und den Vertrieb Automobilindustrie bei Blaupunkt in Hildesheim. Dann war er lange Jahre bei der Motorola GmbH tätig - zunächst in Frankfurt und Chicago als Corporate Vice President und General Manager Europa Integrierte Elektonik Systeme, dann als Mitglied des Aufsichtsrats. Im Vorstand der Marshall-Gesellschaft kümmert sich Läpke gemeinsam mit Dr. Jürgen Ratzinger um die Kontakte zur Wirtschaft.

Edgar Nebel war bis 2005 Leiter der Albert-Einstein-Schule Schwalbach. Der 1943 in Aschaffenburg Geborene studierte Anglistik und Romantistik an der Goethe-Universität Frankfurt mit Auslandssemestern in England und Frankreich. Er kam zunächst nach Stationen als Englisch- und Französischlehrer an Frankfurter Schulen als Leiter einer gymnasialen Oberstufe nach Hochheim. Zwischenzeitlich war er auch im Staatlichen Schulamt tätig. Seit 1988 ist er Abgeordneter im Kreistag des Main-Taunus-Kreises. Er betreut den Schüleraustausch des MTK mit Loudoun County von Beginn an und ist in der Marshall-Gesellschaft gemeinsam mit Wolfgang Kollmeier für die Schulkontakte zuständig.

Wolfgang Kollmeier ist Kreisbeigeordneter und Schuldezernent des Main-Taunus-Kreises. Er wurde 1952 in Okriftel (heute Hattersheim) geboren. Nachdem er 1970 in Frankfurt das Abitur ablegte, studierte er an der Goethe-Universität Wirtschaftspädagogik. Als Diplom-Handelslehrer unterrichtete er zunächst als Studienrat an der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim, bis 2011 war er Leiter der Konrad-Adenauer-Schule Kriftel. Viele Jahre war er zudem Stadtverordneter in Hattersheim und Kreistagsabgeordneter im Main-Taunus-Kreis. Im Vorstand der Gesellschaft widmet er sich gemeinsam mit Edgar Nebel den Schulkontakten.